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Startseite Über uns Bahnerdung |
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Bahnerdung |
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Kommt es im Bereich von Bahnanlagen zu Störfällen, wobei die Arbeiten der Einsatzkräfte durch stromführenden Bauteile der Gleisanlage behindert oder gefährdet werden, ist die Abschaltung und anschließende Erdung des Streckenabschnitts notwendig. Die Ortsfeuerwehren Cluvenhagen (Gemeinde Langwedel) und Dauelsen sind im Landkreis Verden für die Bahnerdung zuständig. Das Einsatzgebiet wird in Nord- und Südkreis unterteilt. Ungefähr 40 Streckenkilometer gehören zum Südkreis, das Einsatzgebiet der Ortsfeuerwehr Dauelsen.
Bei Einsätzen im Bereich Spannung führender Teile sind grundsätzlich Schutzabstände einzuhalten. Ist das Einhalten der Schutzabstände nicht möglich, so muss die Oberleitung ausgeschaltet und zweifach, vor und hinter der Einsatzstelle, bahngeerdet werden. Unter der Bahnerdung der Oberleitung versteht man, vereinfacht ausgedrückt, eine gut leitende Verbindung zwischen dem Fahrdraht der Oberleitung und der Fahrschiene. Die Bahnerdung dient in erster Linie dazu Spannungen, die z. B. durch den Einfluss benachbarter Spannung führender Teile entstehen (Induktion), abzuleiten. Diese "Restspannungen" können immer noch bis zu 8.000 Volt erreichen. Die alleinige Abschaltung einer Oberleitung ohne Bahnerdung ist daher nicht ausreichend.
Zum Bahnerdungsgeschirr gehören ein isoliertes Kupferkabel mit Erdungsklemmen für Schiene und Fahrdraht, ein Gestänge zum Einhängen und Verschrauben der Fahrdrahtklemme in der Oberleitung und ein Spannungsprüfer, mit dem die Einsatzkräfte die stromführenden Bauteile überprüfen können.
| | | | Vorbereiten des Spannungprüfers | Oberleitungen | Kupferkabel mit Klemmen | | | | | Erdungsklemme (Schiene) | Bahnerdung wird durchgeführt | Erdungsklemme (Fahrdraht) |
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